Mit dem Richtfest für das neue Kinder- und Jugendgästehaus auf Gut
Königsmühle hat die help and hope Stiftung am 9. Oktober einen weiteren
Meilenstein auf dem Weg zu ihrem „Herzensprojekt“ erreicht. Knapp 100
Gäste verfolgten gebannt, wie die Richtkrone am Neubau aufgehängt wurde.
Die Gäste aus der Dortmunder Stadtgesellschaft und dem großen Netzwerk
der Stiftung feierten gemeinsam mit Handwerkern, der Bauunternehmung
FREUNDLIEB und dem help and hope Team den Fortschritt des
außergewöhnlichen Neubaus. Bei herbstlichem Wetter strahlte allen
Beteiligten die Sonne aus dem Herzen.
Höhepunkt der Veranstaltung war das Setzen der Richtkrone, gefolgt vom
traditionellen Spruch des Zimmermanns und dem symbolischen
Zerschmettern der Gläser – als Zeichen für Glück und gutes Gelingen. Sandra
Heller, Vorstandsvorsitzende der help and hope Stiftung, schlug anschließend
den letzten Nagel in den Dachstuhl.
Gemeinsames Engagement für die Gesellschaft
Die Gäste hatten vorab die Gelegenheit, ihre Wünsche auf Schleifenbänder zu
schreiben. Diese wurden an den Richtkranz geknotet und stehen nun
sinnbildlich für die vielen Menschen, die das Projekt mittragen. Seit Beginn des
Bauprojekts wurden bereits 3 Mio. Euro Spenden für den Bau gesammelt.
Besonderer Gast des Richtfestes war Alexander Kalouti, der neu gewählte
Oberbürgermeister der Stadt Dortmund. Gemeinsam mit ihm möchte die help
and hope Stiftung die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Stiftung
weiter ausbauen. „Die wertvolle Arbeit der help and hope Stiftung verdient
alle Unterstützung, die wir gemeinsam aufbringen können“, so Kalouti.
„Dieses Projekt ist ein wunderbares Zeichen von privatem Engagement für
unsere Gesellschaft, für die Bürger und Bürgerinnen von Dortmund.“
Meilenstein für Herzensprojekt
„Das Richtfest ist für uns ein Moment der Dankbarkeit und der Vorfreude“, so
Sandra Heller. „Unser besonderer Dank gilt unserem Generalunternehmen
FREUNDLIEB, allen Bauarbeitern und Zimmerleuten sowie den vielen
Unterstützenden, die uns auf diesem Weg begleiten. Ohne diese engagierte
Gemeinschaft wäre ein Projekt dieser Dimension nicht denkbar. Mit dem
neuen Gästehaus schaffen wir einen Ort, an dem Kinder und Jugendliche
gemeinsam lernen und Zusammenhalt erleben können.“
Vor dem Winter kommt das Dach
Auch Michael Freundlieb, Geschäftsführer der FREUNDLIEB Bauunternehmung, zeigte sich zufrieden mit dem – bisher unfallfreien – Verlauf der Bauarbeiten: „Natürlich gibt es auf einer Baustelle dieser Größe immer wieder Unwägbarkeiten – vom wechselhaften Wetter bis zu Materialengpässen. Umso erfreulicher ist es, dass wir im Zeitplan liegen und das Gebäude noch vor dem Winter ein Dach bekommt. Dieses Gästehaus ist nicht nur architektonisch besonders, sondern auch in seiner sozialen Bedeutung – ein Haus, das Zukunft baut.“
Das zweigeschossige, barrierefreie Gebäude bietet künftig Platz für bis zu 100 Kinder und Jugendliche. Neben Schlaf- und Gruppenräumen entstehen ein Speisesaal sowie Lern- und Erlebnisbereiche, so dass die pädagogischen Programme der Stiftung über mehrere Tage intensiv genutzt werden können. Nachhaltige Baustoffe, Photovoltaik, Wärmepumpe und Gründach sorgen dafür, dass auch ökologische Verantwortung ein fester Bestandteil des Projekts bleibt.
Die Eröffnung des Kinder- und Jugendgästehauses ist für Herbst 2026 geplant – dann soll das Herzensprojekt seine Türen für Schulklassen und Jugendgruppen aus ganz Deutschland öffnen.